Sonntag, 25 November 2012 10:12

Was ist Stress

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Definition von Stress

Als Stress (engl. für „Druck, Anspannung"; lat. stringere: „anspannen") bezeichnet man

  • psychische und physische hervorgerufene Reaktionen durch äußere Reize (Stressoren), die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen,
  • die körperliche, seelische und geistige Belastung

Zuviel Stress macht krank

Prinzipiell ist Stress sinnvoll. Stress dient Lebewesen Energiereserven und Fähigkeiten zu mobilisieren und in Gefahrensituationen zum reinen Überleben. Doch wird das Ausmaß des Stresses zu groß, hält die Belastung zu lange an, wird aus dem positiven Stress (Eustress) negativer Stress (Disstress). Disstress nimmt nicht nur die Lebensfreude, sondern macht auch krank.


Bei Stress werden das Nervensystem und der Hormonhaushalt aktiviert. Zahlreiche Botenstoffe (u.a. Kortisol und Adrenalin) werden ausgeschüttet und sorgen dafür, dass der Organismus in Alarmbereitschaft gesetzt wird. In Zeiten vor der Zivilisation wurde so der Körper und Geist auf Gefahrensituationen für Kampf oder Flucht vorbereitet.

Reaktionen des Körpers bei Stress

Die Herzkranzgefäße erweitern sich, die Erregbarkeit des Herzmuskels nimmt zu. Das Herz schlägt schneller und mit größerer Kraft, Blutdruck und Puls steigen. Um die Verdauung zu drosseln, zieht sich die Muskulatur von Magen und Darm zusammen. Zuckerreserven der Leber werden freigeschaltet und zirkulieren im Blut für eine rasche und ausreichende Energieversorgung.

Natürliche Reaktion des Körper nach Stress

Nach einer Stressphase, in der der gesamte Körper und Geist in einen Alarmzustand versetzt wurde, müssen Körper und Geist unbedingt regenerieren, damit der Organismus wieder auf Normalzustand herunterfahren kann.

Zivilisationsbedingte Reaktion nach Stress

Besteht durch das Umfeld (Arbeits-, Privatleben) nicht die Möglichkeit zur Entspannung und Regenerierung, bleibt der Kortisol-Spiegel weiterhin hoch und schädigt so auf Dauer den Körper.

  • Anstieg von Puls, Blutdruck und Atemfrequenz (Alarmreaktion)
  • Spannungskopfschmerzen
  • Muskelverspannungen und Rückenschmerzen
  • Reflexartiger Angriffs-oder Fluchtmechanismus zur Lebenserhaltung
  • Kognitive Reaktion (Denkblockaden, Vergesslichkeit, eingeengte Wahrnehmung, Leistungsabfall)
  • Emotionale Reaktionen (Angst, Wut)
  • Vermehrtes Schwitzen

Stressursachen (Stressoren)

Die Reaktion auf Stressoren ist individuell verschieden. Es gibt folgende Stressoren:

  • Belastende Umweltreize
  • Physikalische Stressoren
  • Leistungsstressoren
  • Soziale Stressoren
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